Die letzten Tage des Zählpunkts

So viele Jahre hat er uns begleitet, er galt als unantastbar und unveränderlich -der Zählpunkt! Nun ist die Zeit zum Abschied gekommen und schon im Februar des nächsten Jahres wird die Zählpunktbezeichnung ausgemustert wie ein altes T-Shirt. Zeit zum Klagen bleibt aber nicht, denn unter neuem Namen und assistiert von einem Gespännli, wie die Schweizer sagen, kommen die neuen Lokationsbezeichnungen daher.

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Zweites ZUGFeRD ist auf der Koppel

Da es am Bundeswirtschaftsministerium keine Parkplätze gibt, bin ich als passioniertes Landei passend zum Thema mit dem Zug zum FeRD-Plenum gefahren. Wir hatten Großes vor. Denn daraufhin haben wir seit Jahren zugearbeitet. Nach ZUGFeRD 1.0 war nun die Version 2.0 das große Ziel der Energiewirtschaft. Doch es half kein Beschwichtigen oder Relativieren, wenn es eine 2.0 geben soll, dann muss man weiter darauf warten.

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Flexibilität: Schnell regulatorische Maßnahmen ergreifen

Mit seinem neuen Fact-Sheet zu den „Flexibilitätsoptionen“ bringt der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. jetzt mehr Klarheit in dieses komplexe Thema. Auf insgesamt 15 Seiten erklärt die gleichnamige EDNA-Projektgruppe (PG), welche Optionen, aber auch welche Hemmnisse für die Flexibilisierung des Strommarktes bestehen. Diskutiert wird zudem, welche Randbedingungen erfüllt sein müssen, damit dessen Transformation zu einer Erfolgsstory und einer echten Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland wird.

„Um das Fundament für erfolgreiche Flexibilitätsoptionen zu schaffen, müssen schnellstmöglich regulatorische Maßnahmen ergriffen werden. EDNA sieht hier die vorgesehene Weiterentwicklung der Regelenergiemärkte als vordringlich an“, fasst Richard Plum von der ProCom GmbH und Vorsitzender der EDNA-PG „Flexibilitätsoptionen“ die Voraussetzungen zusammen. Zentrale Punkte sind dabei kleinere Mindestleistungen, kürzere Vorlaufzeiten sowie die Harmonisierung mit dem Intraday-Markt. „Ergänzend kann langfristig auf einfache Präqualifikationsmöglichkeiten für die Teilnahme von Windkraftwerken und Photovoltaikanlagen am Regelenergiemarkt ebenfalls nicht verzichtet werden“, so das Fazit.  Um die Flexibilitätsoptionen für kleinere Leistungen heben zu können, fordert der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. eine umgehende Vorlage der vorgesehenen Lastmanagementverordnung nach § 14a EnWG für die Niederspannung. Das neue Fact-Sheet steht unter www.edna-bundesverband.de frei zum Download zur Verfügung.

Im EDNA-Fact-Sheet werden die Potenziale der unterschiedlichen technischen Flexibiliätsoptionen wie etwa Lastmanagement, Speichersysteme oder die Steuerung dezentraler Anlagen einzeln untersucht. Im zweiten Teil werden dann Maßnahmen wie die Öffnung der Regelenergiemärte oder Anreizsysteme für das Privatkundensegment sowohl bei der Einspeisung als auch beim Verbrauch diskutiert.

Bis zum Jahr 2050 wird der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Stromerzeugung (kWh) in Deutschland bei mindestens achtzig Prozent liegen. Die daraus resultierende Herausforderung besteht darin, dass ein Teil dieser Kapazitäten angebotsabhängig ist. Dies bedeutet, dass die Stromproduktion wetterbedingt fluktuiert. Es gibt Zeiten, in denen entweder die Stromerzeugung die gleichzeitige Nachfrage übersteigt oder aber die Stromerzeugung nicht ausreicht, um den gleichzeitigen Strombedarf zu decken – beispielsweise an wolkigen sowie windarmen kalten Wintertagen.
 Damit deutschlandweit die System- beziehungsweise Netzstabilität gewährleistet werden kann, muss zu jedem Zeitpunkt die Stromerzeugung gleich dem Stromverbrauch sein. (Flexibilität = |Stromverbrauch – Stromerzeugung|). Ändert sich eine Seite dieser Gleichung, muss die andere Seite nachziehen. Von Flexibilisierung wird gesprochen, sobald die Möglichkeit besteht, gezielt die Stromerzeugung oder den Stromverbrauch nach spezifischen Freiheitsgraden anzupassen.

Weitere Informationen:
EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V.
Rüdiger Winkler – c/o ifed.Institut für Energiedienstleistungen GmbH
Blücherstr. 20a – D-79539 Lörrach
Tel.: +49 7621 16308 18 – Fax: +49 7621 5500 261
winkler(at)edna-bundesverband.de – www.edna-bundesverband.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
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Strom-Communities – Die Energiewende schafft neue Geschäftsmodelle

Als Beegy im Sommer 2016 „Das Ende der Stromrechnung“ propagierte, die FAZ in New York „die Abschaffung der Energieversorger“ beobachtete und wenig später mit der sonnenFlat die „Strompreise abgeschafft“ wurden, zeigte sich erstmals auch der breiten Öffentlichkeit ein Trend, der bislang nur Eingeweihten in der Energiewirtschaft bekannt war. So bezeichnete der VBEW schon 2014 die Energiewende als „staatlich geförderte Verbraucher-Entsolidarisierung“ und gab die Schuld dafür „privaten und gewerblichen Photovoltaik- und Blockheizkraftwerksbetreibern, die ihre Stromkosten optimieren, indem sie Strom selbst erzeugen und verbrauchen.“

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14./15.11.2017: 5. EDNA Kamingespräch und Fachtreffen

Mit freundlicher Unterstützung von

Die Digitalisierung der Energiewirtschaft, neue disruptive Technologien und der  Einsatz von dezentralen Erzeugern und Stromspeichern erlauben ganz neue Geschäftsmodelle. Gerade Kooperationen, die auf der Verknüpfung kleiner, dezentraler Strom-Speicher basieren, bieten echte Alternativen zur klassischen Versorgung. Diesen Gedanken haben inzwischen einige findige Unternehmen zur Entwicklung von Dienstleistungsmodellen genutzt: Strom-Communities, die erhebliches Veränderungspotenzial versprechen.

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