7. EDNA-Fachtreffen: Themenvielfalt nimmt deutlich zu

Die Digitalisierung der Energiewirtschaft war erneut das zentrale Thema auf dem 7. EDNA-Fachtreffen am 21. März 2017 in Berlin. Auch wenn Alexander Kleemann vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in seinem Eröffnungsreferat keine wesentlichen Neuigkeiten zum aktuellen Status quo des iMsys-Rollouts zu verkünden hatte, schlug sich der digitale Wandel in der immer größer werdenden Themenvielfalt nieder, die die Projektgruppen (PG) des EDNA Bundesverbands Energiemarkt & Kommunikation e.V. zu bewältigen haben. Ganz neu hat sich hier die “PG Energiehandel, Compliance und Regulatorisches Reporting” formiert. Sie beschäftigt sich mit den immer komplexer werdenden regulatorischen Compliance- und Meldeverpflichtungen in der Energiewirtschaft und will sich hier im Sinne der Anwender auch auf europäischer Ebene eng mit Institutionen wie etwa ACER (Agency for the Cooperation of Energy Regulators) austauschen. 

Zahlreiche neue Herausforderungen sieht auch die EDNA-PG “Digitalisierung im Messwesen” auf die Unternehmen zurollen. Wie Norbert Schulz von regiocom in seinen Vortrag feststellte, führen neue Begrifflichkeiten im Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende dazu, dass die bestehenden IT-Lösungen die Energiewelt nicht mehr gesetzeskonform abbilden. “Begriffe wie ‚Messlokation’ und ‚Marktlokation’ gibt es bisher nicht – somit werden auch die bestehenden Workflows und Datenstrukturen nicht mehr funktionieren. Das anzupassen, zieht hohe Aufwände nach sich – finanziell wie zeitlich”, so Schulz. 

Mit dem Ministerialrat Dr. Friedrich Wilhelm Haug, zuständig für das Thema “ZUGFeRD”, war ein weiterer Vertreter des BMWi zu Gast beim EDNA-Fachtreffen. Er begrüßte ausdrücklich die Anstrengungen, dieses Format für den Austausch von Rechnungen im unregulierten Bereich des Energiemarktes voranzubringen. Für ihn sind allein schon die wirtschaftlichen Vorteile ein Argument, schnell von Papierrechnungen auf ZUGFeRD umzusatteln. Diese lassen sich auf Basis von Praxisfahren genau beziffern: “Ein Unternehmen, das das ZUGFeRD-Datenmodell auf der Rechnungsausgangsseite abbildet, spart durch den Einsatz des Datenformats verbunden mit einer Prozessoptimierung rund 10 Euro je Rechnung. Es senkt die Kosten um 60 Prozent. Darüber hinaus werden die Rechnungen im Durchschnitt 5,3 Tage früher bezahlt”, erläuterte Dr. Friedrich Wilhelm Haug.

Wie wichtig das Thema “Flexibilitäten” künftig werden wird, zeigte Stefan Mischinger von der DENA auf. Er berichtete über die Ergebnisse der “Flexstudie der DENA” und zeigte sich mit der EDNA-PG “Flexibilitäten” einig, dass die IT bei der Hebung aller Potenziale im Rahmen der dezentralen Energieversorgung eine entscheidende Rolle spielen wird.

Personell setzt der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. auf Kontinuität. So wurden der bisherige Vorstand und das Präsidium geschlossen für eine weitere zweijährige Amtszeit bestätigt. Die Zusammensetzung ist damit auch künftig wie folgt: 

Präsident: Dirk Heinze, Meine-Energie GmbH
Vizepräsident und Schriftführer: Rainer Grempe, Meine-Energie GmbH
Vizepräsident und Schatzmeister: Norbert Schulz, regiocom GmbH 
Vorstandsmitglieder:
– Mark Küper, phi-Consulting GmbH
– Bernhard Mildebrath, Schleupen AG
– Zoran Petrovic, Ensys Solutions GmbH
– Christoph Roenick, Kisters AG

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EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. 
Rüdiger Winkler – c/o ifed.Institut für Energiedienstleistungen GmbH
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EDNA-Umfrage: iMsys-Rollout 2017 eindeutig im Fokus

In der alljährlichen Umfrage des EDNA Bundesverbands Energiemarkt & Kommunikation dominiert der iMsys-Rollout eindeutig die Aktivitäten der Unternehmen in diesem Jahr. Viele der anderen Themen werde deswegen erst einmal hintenangestellt. So halten 79 Prozent der EDNA-Mitglieder, die sich an der Umfrage beteiligt haben, die Unterstützung des Roll-Outs von intelligenten Messsystemen für sehr wichtig oder wichtig. 2016 waren dies erst 26 Prozent. Dabei steht die Umsetzung des Interimsmodells für 95 Prozent der Unternehmen im Fokus (56 Prozent: “Sehr wichtig”/ 39 Prozent: “Wichtig”). In den Antworten wurde betont, dass die Rahmenbedingungen vom Gesetzgeber klar und fehlerfrei vorgegeben werden müssen und die Fristfestlegungen genügend Spielraum für die Einführung und das Qualitätsmanagement lassen sollten. An der Umfrage hatten sich fast drei Viertel aller EDNA-Mitglieder beteiligt.

Im sogenannten Winterpaket der EU wird gefordert, Prozesse und Formate europaweit zu vereinheitlichen. Wie die Umfrage zu diesem Thema ergab, sind die EDNA Unternehmen geschlossen für die Standardisierung der Marktkommunikation in Europa. Dass diese Aufgabe bereits 2017 operativ angegangen werden kann, wird jedoch bezweifelt. Jedoch sehen immerhin 48 Prozent das Thema für wichtig an und sind auch der Meinung, dass EDNA dies auf jeden Fall aktiv unterstützen sollte. Knapp 20 Prozent finden das sogar sehr wichtig. Gleichwohl ist die Umsetzung der Vereinheitlichung für ein Drittel der Mitglieder im Jahr 2017 noch kein Thema.

Der Aufbau von behördlichen Melderegistern wie dem Stammdatenregister ist für 58 Prozent der EDNA-Mitglieder wichtig oder sehr wichtig, fast 40 Prozent sehen hier jedoch noch keinen Handlungsbedarf. Anders ist dies bei den “Flexibilitäten”. Dieses aktuelle Thema ist ein Resultat des Strommarktgesetzes und den zunehmenden Anforderungen an die Systemsicherheit durch immer mehr fluktuierende Einspeisungen. Für über 70 Prozent der Teilnehmer stehen Flexibilitätsoptionen, virtuelle Kraftwerke oder Regelenergiestrategien in diesem Jahr auf der Tagesordnung.

Die Direktvermarktung hat dagegen an Bedeutung verloren. Hatten 2016 noch mehr als 70 Prozent der EDNA-Mitglieder das Thema auf der Agenda, sind es in diesem Jahr nur noch rund die Hälfte.

Nachdem EDNA mit seinem Kamingespräch 2016 in die Zukunft der Energieversorgung geschaut hat, war es interessant zu sehen, inwieweit solch disruptive Technologien wie Blockchain in der Energieversorgung bereits ein Betätigungsfeld für die EDNA-Mitglieder sein können. Es zeigt sich, dass Informationen zu diesen Veränderungen wünschenswert und von vitaler Bedeutung sind, die Beschäftigung mit diesem Thema aber gerade erst anläuft. 43 Prozent sagen, Blockchain sei wichtig, 14 Prozent sogar sehr wichtig. Aber immerhin 43 Prozent glauben, dass sich hier 2017 noch wenig tun wird.

Darüber hinaus steht außer Frage ist, dass die Elektromobilität kommt und damit die Aufgaben für die IT zunehmen. 62,5 Prozent haben dabei das Abrechnungsthema im Fokus, 56 Prozent die Steuerung ganz allgemein und ebenso viele sehen die Themen rund um die Ladeinfrastruktur bereits in 2017 an Bedeutung gewinnen. 

Auch ZUGFeRD als Datenformat für den Austausch digitaler Rechnungen im unregulierten Bereich nimmt langsam an Fahrt auf. Bereits mehr als die Hälfte der EDNA-Mitglieder werden sich 2017 damit beschäftigen – auch ein Ergebnis der EDNA-Umsetzungsempfehlung, die EDNA im November 2016 veröffentlicht hat.

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Neue EDNA-Fachinformation zur Umsetzung des zertifizierten Messstellenbetriebs nach MsbG

Mit der neuen Fachinformation zur Umsetzung des zertifizierten Messstellenbetriebs nach MsbG bietet der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. jetzt eine Orientierungshilfe für die betroffenen Marktteilnehmer. Das Papier, das von der EDNA-Projektgruppe Digitalisierung im Messwesen DiM (vormals “Wandel im Messwesen WiM) erarbeitet wurde, soll den Entscheidern in den Unternehmen helfen, ihr Verständnis für die neu entstehenden Rollen und Aufgaben zu schärfen. Erst auf dieser Basis kann im jeweiligen Unternehmen die Entscheidung für die beste Umsetzungsform und damit für die richtigen Partner getroffen werden. “Wir haben ganz bewusst alle möglichen Alternativen wie die Umsetzung der Gateway-Administration in Eigenregie oder Beauftragung externer Dienstleister wertfrei nebeneinandergestellt. Denn welche die jeweils richtige ist, hängt ganz von der individuellen Situation ab”, fasst Heinrich Lang vom ifed Institut und Vorsitzender der EDNA-Projektgruppe DiM zusammen. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Aufwände für die Zertifizierung, die in einem separaten Kapitel genauer beleuchtet werden. Die neue MsbG-Fachinformation kann unter www.edna-bundesverband.de heruntergeladen werden.

Der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. weist in dem Papier auch darauf hin, dass für die softwaretechnische Umsetzung jeder konventionelle Zählpunkt für Strom und Gas angefasst werden muss. Grund ist die zwischenzeitlich erfolgte Festlegung der BNetzA zur neuen WiM mit dem neuen Ansatz der Markt- und Messlokation.  Eine weitere Veränderung wird die tägliche Bilanzierung für alle Verbrauchskunden mit iMsys und einem Jahresverbrauch zwischen 10.000 und 100.000 kWh mit sich bringen.

Neben den möglichen Umsetzungsalternativen für den Messstellenbetreiber beschreibt die Fachinformation auch den Anpassungsbedarf für die weiteren betroffenen Marktrollen. Damit die iMsys eine direkte Verbindung zu deren Systemen herstellen können, benötigen auch diese Marktteilnehmer besondere IT-Funktionalitäten, wie etwa ein Headend-System oder ein PKI-Management. Die  Zertifizierungspflichten entfallen für jene Unternehmen, die als Externe Markteilnehmer (EMT) lediglich Abrechnungs-, Bilanzierungsdaten oder weitere Informationen vom Gateway empfangen.

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EDNA startet “Energie-Trilog” mit Österreich und der Schweiz

Sichere und effiziente Standards für den Datenaustausch jenseits von E-Mail und FTP sowie für elektronische Rechnungen im unregulierten Bereich waren die Themen des ersten deutsch-österreichisch-schweizerischen “Energie-Trialogs”, zu dem der EDNA Bundesverband Energiemarkt und Kommunikation e.V. eingeladen hatte. Neben EDNA-Mitgliedern trafen sich dazu am 14. Dezember 2016 Vertreter des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE, der Vereinigung Österreichischer Elektrizitätswerke VÖEW, von Oesterreichs Energie sowie des deutschen BDEW beim gastgebenden EDNA-Mitglied Compello in Ismaning. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass die österreichische Plattform für die Marktkommunikation EDA (Energiewirtschaftlicher Datenaustausch) beispielgebend für den gesamten deutschsprachigen Raum sein könnte. Die Plattform für die Marktkommunikation aller Marktteilnehmer im österreichischen Strom und Gasmarkt nutzt den ebXML Standard der ähnlich wie der von EDNA favorisierte Messaging Service AS4 funktioniert, jedoch zusätzliche technische Funktionen zur Schaffung der Interoperabilität im Datenaustausch als auch fachlichen Support für die Nutzer einschließt. Eine ähnliche Vorbildrolle könnte das ZUGFeRD-Format für den elektronischen Austausch unregulierter Rechnungen spielen. Hierzu hat EDNA erst vor kurzem eine Umsetzungsempfehlung für den Energiemarkt veröffentlicht. Die Teilnehmer vereinbarten, das deutsch-österreichisch-schweizerischen Energietreffen künftig im Turnus mindestens einmal jährlich durchzuführen. “Wie wir gesehen haben, gibt es zwar große Unterschiede bei der technischen Umsetzung der Marktkommunikation, aber wir sind uns einig bei den Zielen, die erreicht werden sollen”, fasst EDNA-Geschäftsführer Rüdiger Winkler das erste Treffen zusammen.

“Noch agieren die einzelnen Energiemärkte der deutschsprachigen Länder recht isoliert voneinander. Doch die grenzüberschreitenden Marktprozesse werden kommen. Darauf können wir uns über solche Treffen sehr gut vorbereiten”, stellte Henk la Roi, Vertreter des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE fest. Dabei zeigte sich, dass alle Teilnehmer offen und bereit sind, von den Nachbarn zu lernen. “Warum sollten wir nicht das österreichische Vorgehen bei der Schaffung von EDA zum Vorbild nehmen, um auf Basis dieses Vorbilds eine Kommunikationsplattform für Deutschland aufzubauen”, meinte beispielsweise Dirk Heinze, der Präsident des EDNA Bundesverbands Energiemarkt & Kommunikation e.V.  Auch bei der Verbreitung von AS4 signalisierten alle Teilnehmer ihr Unterstützung. “EDA unterstützt bereits jetzt einen kosteneffizienten Datenaustausch nach Stand der Technik. Der Einsatz von AS4 innerhalb EDA ist denkbar bzw. technisch bereits in den einzelnen EDA Komponenten verfügbar”, so Ing. Franz Fischer, Vertreter von Oesterreichs Energie und Geschäftsführer der Energie AG Oberösterreich Customer Services GmbH.

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EDNA veröffentlicht ZUGFeRD-Umsetzungsempfehlung für den Energiemarkt

Mit “ZUGFeRD 1.0 für den Energiemarkt” hat der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. jetzt in Zusammenarbeit mit FeRD e.V. eine eigene Umsetzungsempfehlung für den Energiemarkt vorgelegt. Dazu hat die EDNA-Projektgruppe ZUGFeRD die allgemeinen Spezifikationen der ZUGFeRD Version 1.0 in den letzten Monaten genau unter die Lupe genommen und festgelegt, wie die spezifischen energiewirtschaftlichen Inhalte eindeutig und widerspruchsfrei auf Basis dieses Standards abgebildet werden können. “Unser Ziel war es, dieses Format kurzfristig für Energierechnungen nutzbar zu machen, um so auch den unregulierten Bereich des Rechnungsaustauschs schnell zu digitalisieren”, erklärt EDNA-Präsident Dirk Heinze, Geschäftsführer der Meine-Energie GmbH und einer der Initiatoren der EDNA-Projektgruppe. Auf Basis der Umsetzungsempfehlung können nun beispielsweise Energieabrechnungen für Endkunden komplett digital erstellt und elektronisch übermittelt werden. “Für den Privatkunden steht die Rechnung dann im gewohnten Layout als PDF-Datei zur Verfügung, die er sich ausdrucken kann. Gewerbekunden können die Daten darüber hinaus direkt in der eigenen Rechnungsprüfung und Buchhaltung weiterverarbeiten oder auch elektronisch an den Steuerberater übermitteln”, beschreibt Dirk Heinze die Vorteile. Kurzfristig können Energieunternehmen so die Zahl der Papierrechnungen spürbar verringern und die damit verbundenen Prozesskosten deutlich senken. Die ZUGFeRD-Umsetzungsempfehlung und die dazugehörige Datenstrukturbeschreibung stehen ab sofort unter www.edna-bundesverband.de zum Download zur Verfügung.

Im ersten Schritt konnten noch nicht alle spezifischen Anforderungen des Energiemarktes abgebildet werden. So muss beispielsweise die Umsetzung der Pflichtangaben aus dem EnWG §40 in Teilen auf spätere Versionen verschoben werden. Für die Endkundenabrechnung spielt dies jedoch nur eine untergeordnete Rolle, da hier die elektronische Verarbeitung primär dem Umsatzsteuerrecht entsprechen muss. Während die Abbildung von Zählpunkten, Stornierungen und Korrekturen über die Umsetzungsempfehlung geregelt werden konnte, gibt es etwa bei den Verbrauchsmengen Einschränkungen. Denn diese können in der aktuellen Version nur an den einzelnen Rechnungspositionen angegeben werden. Die auf Energierechnungen allgemein üblichen und vorgeschriebenen Angaben sind mit der aktuellen ZUGFeRD-Spezifikation nicht abbildbar. “Wie schon bei dieser Umsetzungsempfehlung werden wir auch in Zukunft weiter eng mit dem FeRD e.V. zusammenarbeiten, um auf diesem Wege alle spezifischen Anforderungen des Energiemarkts in die kommenden ZUGFeRD-Versionen einzubringen”, erläutert Dirk Heinze

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4. EDNA-Kamingespräch: “Wir brauchen eine Kultur des Trial-and-Error!”

“Versorgungsunternehmen müssen sich als die Treiber der Digitalisierung verstehen, wenn sie auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften wollen” – Dieser Forderung von Stefan Slembrouck von der Alliander-Tochter SmartSociety Services in Utrecht konnten sich am Ende alle Teilnehmer des 4. EDNA-Kamingesprächs, das diesen Mittwoch in Karlsruhe stattfand, anschließen. Denn durch technologische Entwicklungen wie die Blockchain aber auch durch den Druck der Kunden wird sich der Energiemarkt in den kommenden Jahren drastisch verändern. So befinden sich beispielsweise von den rund 1,6 Millionen Anlagen für die Erzeugung aus erneuerbaren Energien nur 13 Prozent in den Händen etablierter Versorger. “Viele derjenigen, die sich hier engagieren, sind mit der Umsetzung der Energiewende unzufrieden, weil es ihnen zu langsam geht. Wenn die Geschäftsmodelle finden, die einfach und lohnend sind, werden sie diese auch umsetzen”, betonte Udo Sieverding, bei der Verbraucherzentrale zuständig für das Thema Energie. 

Zu einem zentralen Werkzeug wird sich dabei in Zukunft die Blockchain entwickeln. Denn sie ermöglicht es Marktteilnehmern, direkt miteinander Geschäfte zu machen, ohne dass dafür ein Lieferant, eine Bank oder gar eine Abrechnungssoftware nötig sind. Und diese Technologie bietet zahlreiche weitere Möglichkeiten, auch wenn sie erst ganz am Anfang steht. “Über die neuen Smart Contracts können wir in der Blockchain schon heute Dinge wie Herkunftsnachweisregister, Blind- und Wirkleistungsregelungen oder das Smart Grid Management abbilden, und dies mit einem sehr geringen Aufwand. In Zukunft werden dazu eine Vielzahl weiterer Energie-Apps entstehen, die völlig unabhängig von den traditionellen Unternehmensmodellen der Versorger funktionieren”, beschreibt Erwin Smole, einer der Gründer von Grid Singularity aus Wien, die Blockchain und aktuell laufende Projekte. Sein Unternehmen hat beispielsweise bereits eine Plattform entwickelt, über die jede angebundene Erzeugungsanlage weltweit und innerhalb kürzester Zeit via Blockchain angesprochen werden kann.

Getrieben wird diese Entwicklung der Energiewirtschaft nicht zuletzt von jungen Startups, die Möglichkeiten von Blockchain oder anderen Open Source-Plattformen nutzen, um neue Ideen in sehr kurzer Zeit umzusetzen. “Wenn Sie aber als Startup bei einem etablierten Energieversorger anklopfen, landen Sie erst mal beim Einkauf und kommen dort nicht weiter. Deswegen müssen Versorger mehr ‘Startup-Denken’ aufbauen und aktiv und direkt nach passenden Partnern suchen”, betont Erwin Smole. Für Stefan Slembrouck ist das Rezept einfach: “Teams, die an spannenden Themen arbeiten, brauchen Freiheiten. Wenn sie Erfolg haben, kann man das dann als Firma ausgründen. Wenn nicht, muss man ein Thema auch mal einstampfen und sich dem nächsten zuwenden. Und: Man kann nicht mehr alles alleine machen, sondern muss sich mit kompetenten Partnern vernetzen”. Dass ein derartiger Ansatz in der Praxis funktioniert, bestätigte Uwe Nachtigall vom E-Werk Mittelbaden, wo schon mehrere Projekte mit Teams, die aus jungen Studenten und bewährten Mitarbeitern bestanden, erfolgreich umgesetzt wurden. “Wichtig ist es, dass diese Teams völlig unabhängig vom Tagesgeschäft arbeiten können”, so seine Erfahrung.

Moderator Bernd Mildebrath von der Schleupen AG und Mitglied des EDNA-Vorstands prognostiziert deswegen ein deutliches Umdenken in der nach wie vor eher traditionell ausgerichteten Energiewirtschaft: “Wir steuern auf eine neue ‘Trial-and-Error’-Kultur zu, die sicherlich zu großen Umwälzungen führen wird”. Deswegen lud er am Ende des Kamingesprächs alle Beteiligten schon jetzt zum 9. EDNA-Kamingespräch im Jahr 2021 ein: “Dann sehen wir, was aus all diesen Entwicklungen geworden ist.”

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Die EDNA-Startup-Initiative wächst weiter

Mit neuen Ideen bereichern jetzt zwei weitere Startups den EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V.: Zum einen ECONES, die mit einer neuen Generation von Windenergieanlagen künftig sauberen Strom direkt dort erzeugen, wo er verbraucht wird – vor Ort bei den Kunden. Zum andern die IVU Softwareentwicklung GmbH, die sich mit neuen Lösungen für die Messdatenerfassung und Messdatenverarbeitung beschäftigt.

ECONES hat eine neue Generation des getriebelosen Windgenerators entwickelt, der sich aus einzelnen, fertig vormontierten Segmenten zusammensetzt. Die Kleinwindenergieanlage zeichnet sich durch eine hohe Zuverlässigkeit aus und ist somit besonders geeignet für raue Bedingungen und abgelegene Standorte. Gegenüber den klassischen Windmühlen sind die Anlagen von ECONES als Senkrechtachser konstruiert, die sowohl in Punkto Lärmbelastung als auch bei Schattenwurf, Flügelgeschwindigkeit, Sichtimmision und Umweltverträglichkeit deutlich besser abschneiden, als herkömmliche Anlagen. Deswegen können sie als Kleinanlage ab 0,5 kW auch zur privaten Energieproduktion für den Eigenverbrauch in Städten eingesetzt werden. “Die Prozesse rund um die dezentrale Erzeugung und den Verbrauch und die Speicherung vor Ort werden künftig sicherlich weiter in den Fokus rücken und damit auch zu einem Thema für EDNA werden”, ist sich Mark F. Roewer, Gründer der Watt und Mehr GbR, die hinter diesem Projekt steht, sicher.
(https://innovationen-sachsen-anhalt.de/structure/econes-e152)

Die IVU Softwareentwicklung GmbH ist ein im Jahr 2015 gegründetes IT-Unternehmen im Bereich Messdatenerfassung und Messdatenverarbeitung. Sie beschäftigt sich einerseits mit der Entwicklung von Firmware für intelligente Zähler und Kommunikationsmodule sowie andererseits mit der Entwicklung eines hochskalierbaren Serversystems zur Gerätesteuerung und zentralen Zählerdatenerfassung. Für die Anbindung von Feldgeräten an das Backendsystem wird heute ein breites Spektrum an Protokollen und Medien wie DLMS, SML, M-Bus, IEC870-5-104 u.v.m. unterstützt. Seit Mitte 2015 liegt jedoch ein neuer Schwerpunkt der Entwicklung auf dem Aufbau eines innovativen LoRa Funksystems, welches den besonderen gesetzlichen Anforderungen des neuen Messwesens in Deutschland entspricht. “Mit diesen Themen stehen wir künftig im Zentrum der Digitalisierung der Energiewende. Deswegen ist für uns das Engagement von EDNA besonders wichtig”, beschreibt Geschäftsführer Julian Stenzel die Motivation für die Teilnahme an der EDNA-Startup-Initiative. (http://ivu-software.de)

Interessierte Unternehmen können sich weiterhin unter start-up@edna-bundesverband.de bewerben.

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EDNA: Marktkommunikation zügig von E-Mails auf AS4 umstellen

Der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. schlägt vor, die gesamte Marktkommunikation innerhalb der nächsten drei Jahre auf AS4 als Kommunikationsprotokoll und XML als Nachrichtenformat umzustellen. Die derzeit übliche E-Mail-Kommunikation, so die Kernaussage eines jetzt veröffentlichten Positionspapiers der EDNA-Projektgruppe “Geschäftsprozesse”, entspreche nicht mehr den Anforderungen an den Austausch elektronischer Nachrichten, dessen Volumen auch künftig weiter zunehmen wird. Ein Kernproblem ist dabei, dass bei E-Mails der Austausch asynchron erfolgt. Bei einem hohen Nachrichtenaufkommen kann hierbei nicht mehr garantiert werden, dass die Mails in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger ankommen. Vor dem Hintergrund der wachsenden Anzahl zeitkritischer Prozesse kann dies zu schwerwiegenden Fehlern führen, da aufeinanderfolgende Schritte nicht mehr korrekt verarbeitet werden. “Mittelfristig wird auch der Endkunde mehr und mehr in die Prozesse und den Austausch der Energiedaten einbezogen werden. Über die Pull-Funktionalität von AS4 könnten hier auch sensible Informationen sicher und zuverlässig übermittelt werden”, beschreibt EDNA-Geschäftsführer Rüdiger Winkler einen weiteren Vorteil. Das Positionspapier kann unter www.edna-bundesverband.de heruntergeladen werden.

AS4 bietet ein hohes Maß an Datensicherheit, da die Nachrichten verschlüsselt, signiert und über einen WebService an den Empfänger geliefert werden. Dabei wird auch der automatischen Austausch der Zertifikate unterstützt, was die Betriebskosten deutlich senkt. Dieser Standard wurde auf Basis der ebXML Messaging Services 3.0 entwickelt. Dahinter steht ein Konsortium, dem unter anderem SAP, Oracle, Microsoft, IBM Apache, Hewlett-Packard oder Intel angehören. “AS4 ist ein Standard, der im Rahmen der Digitalisierung in vielen unterschiedlichen Branchen zum Einsatz kommt und bietet somit auch für die Transformation der Energiewirtschaft in Richtung Energie 4.0 eine zukunftsfähige Basis”, erklärt Rüdiger Winkler.

Werden AS4-Nachrichten versandt, erhält der Absender sofort eine Eingangsbestätigung. Damit wird sichergestellt, dass alle Meldungen in der richtigen Reihenfolge verarbeitet werden. Daneben können Nachrichten automatisch syntaktisch validiert und Formate geprüft werden. Zudem steht mit AS4 neben einer standardisierten Übertragung auch eine Pull-Funktion zur Verfügung, mit der Nachrichten auf Wunsch abgerufen werden können.  Auf diese Weise können aufbereitete Datenpakete für Endkunden bereitgestellt werden, die sich diese bei Bedarf selbst abholen. Entsprechende Anwendungsfälle zeichnen sich schon ab, wie etwa Daten-Display-Dienste im Rahmen der Rechnungsprüfung für intelligente Messsysteme.

Für den europäischen Gasmarkt wurde AS4 bereits als einheitliches Kommunikationsmittel verbindlich vorgeschrieben. Die Umstellung der einzelnen Länder ist derzeit im Gange. Eingeführt wird hier jedoch nicht der volle AS4-Standard, sondern ein vom Verband der Europäischen Fernleitungsnetzbetreiber ENTSOG definiertes Sub-Set. Dies hat den Vorteil, dass die Kommunikation via AS4 detailliert festgelegt und die Anbindung der verschiedenen Marktpartner somit standardisiert ist. Da der ENTSOG-AS4-Standard keine Gas-spezifischen Einschränkungen hat, ergibt sich jetzt die Chance, den Nachrichtenaustausch im Strom- und Gasmarkt auf dieselbe technologische Basis zu stellen.

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EDNA-Start-up-Initiative zu Energie 4.0 startet durch

Die EDNA Start-up-Initiative stößt auf ein ausgesprochen großes Interesse bei jungen Unternehmen. Innerhalb von nur zwei Wochen haben sich zahlreiche interessierte Start-ups gemeldet. Die ersten drei wurden bereits in den EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. aufgenommen. Dem Thema “Energie 4.0” nähern sich diese Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Richtungen. 

Die technologische Basis für die Entwicklung von Anwendungen und Geschäftsmodellen für Energie 4.0 will beispielweise das junge Unternehmen M2MGO liefern. “Energie 4.0 hat ja noch nicht einmal richtig begonnen und kein Mensch weiß, wo der Weg letztendlich hinführen soll. Deswegen werden Technologien benötigt, die alle Wege offenhalten”, beschreibt Kevin-Louis Pawelke, Managing Partner der Berliner EmtoEmgo GmbH, den Status Quo. Mit seinen Lösungen lassen sich Business-Anwendungen für das “Internet-of-Things” entwickeln – ganz ohne klassische Programmierung. “EDNA ist für uns nicht nur Netzwerk, sondern auch Zielgruppe. Insofern ist diese Start-up-Initiative für uns doppelt wertvoll”, so Pawelke weiter. (https://www.m2mgo.com)

Die Messhelden der aventies GmbH, Berlin, verstehen sich auch als “Messdienst 4.0”: “Durch intelligente Zähler – also Digitalisierung und Internetanbindung – wird die volle Verbrauchstransparenz möglich. Der nächste Schritt besteht im weiteren Ausbau der Smart-Home-Anwendungen in Richtung Internet-of-Things”, so Geschäftsführer Simon Stürtz. Für ihn ist EDNA hierbei eine wichtige Plattform: “Offene Kommunikation ist entscheidend, wenn der Energiemarkt sich weiterentwickeln soll – sowohl zwischen den Unternehmen als auch zwischen deren Systemen. Gemeinsame Kommunikationsstandards oder festgelegte Schnittstellen sind ein wichtiger Schritt Richtung Energiewende.” (http://www.messhelden.com)

Das Kölner Start-up pixolus bietet Bilderkennungstechnologien, mit denen Daten schnell und einfach erfasst werden können, beispielsweise bei der Ablesung herkömmlicher oder digitaler Zähler mithilfe der App pixometer für iPhone und Android. Die Zählerstandserfassung kann aber auch als Software Development Kit (SDK) in Kunden-Apps und Workforce Management-Tools integriert werden. “Die Gründer von pixolus kommen aus unterschiedlichen Branchen. “Die EDNA-Start-up-Initiative ist für uns deswegen die ideale Möglichkeit, sich innerhalb der Energiewirtschaft besser zu vernetzen”, begrüßt Dr. Stefan Krausz die Möglichkeit, bei EDNA aktiv mitzuarbeiten. (http://pixolus.de)

Interessierte Unternehmen können sich weiterhin unter start-up@edna-bundesverband.de bewerben.

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EDNA-Start-up-Initiative: Mit jungen Unternehmen Energie 4.0 vorantreiben

Geschäftskontakte, Marktinformationen, Kommunikations-Chancen: Für junge Unternehmen sind dies Faktoren, die den Erfolg einer Neugründung mitentscheiden können. Der EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. hat deswegen jetzt eine eigene Start-up-Initiative ins Leben gerufen. Dort aufgenommen werden junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre auf dem Markt aktiv sind und sich mit Produkten oder Dienstleistungen rund um das neue EDNA-Kernthema “Energie 4.0” beschäftigen. Wer die Kriterien erfüllt, erhält nicht nur eine beitragsfreie zweijährige EDNA-Mitgliedschaft, sondern auch die Möglichkeit, sich auf den halbjährlich stattfindenden EDNA-Fachtreffen mit Kurzvorträgen und Demo-Points zu präsentieren. Dazu kommen Unternehmensportraits auf der EDNA-Website, regelmäßige Pressemitteilungen zu neuen “Mitglieds-Start-ups” sowie neue Projektgruppen, die sich mit den verschiedenen Aspekten von Energie 4.0 beschäftigen. EDNA will dadurch vor allem auch das eigene Themenspektrum deutlich erweitern. Dazu wird der Verband künftig auch mit verschiedenen Start-up-Plattformen zusammenarbeiten. Interessierte Unternehmen können sich unter start-up@edna-bundeverband.de bewerben.

Energie 4.0 als Transformationstreiber

“Ähnlich wie bei ‚Industrie 4.0’ wird die Energiewirtschaft in den kommenden Jahren eine tiefgreifende Transformation durchlaufen, die wir analog als ‚Energie 4.0’ beschreiben. Diese Transformation wird durch zahlreiche Faktoren getrieben. Dazu gehört das veränderte Kommunikationsverhalten der Menschen ebenso wie beispielsweise das Internet-of-Things”, beschreibt EDNA-Geschäftsführer Rüdiger Winkler den Ansatz. “Auf dieser Basis werden neue Markt- und Geschäftsmodelle entstehen, wie wir sie uns heute noch gar nicht vorstellen können. Diesen Prozess wollen wir als Verband aktiv begleiten und vorantreiben”, so Winkler weiter.

Die Marktkommunikation bleibt weiter ein wichtiger Inhalt der Arbeit des EDNA Bundesverbands Energiemarkt & Kommunikation, da sie auch in Zukunft die Voraussetzung für die funktionierende Interoperabilität zwischen den Marktteilnehmern schaffen wird. Deren Prozesse werden künftig aber deutlich vielfältiger und dezentraler als heute und bieten zahlreiche Möglichkeiten, neue Geschäftsideen umzusetzen – und dies vielfach völlig unabhängig von den derzeitigen Strukturen. “Mit der EDNA-Start-up-Initiative wollen wir vor allem auch junge Unternehmen gewinnen, die hier neue Ideen entwickeln und ausprobieren wollen – und dies im Austausch und eventuell auch mit der Unterstützung von erfahrenen Marktteilnehmern. Umgekehrt bietet das natürlich auch unseren derzeitigen Mitgliedern die Chance, von den ‚Jungen’ und hoffentlich auch manchmal ‚Wilden’ zu lernen, so dass wir gemeinsam neue Wege finden und gehen können.”

Weitere Informationen:
EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. 
Rüdiger Winkler – c/o ifed.Institut für Energiedienstleistungen GmbH
Blücherstr. 20a – D-79539 Lörrach
Tel.: +49 7621 16308 18 – Fax: +49 7621 5500 261
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
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