Neues Geschäft? Der Betrieb von Ü20-EEG-Anlagen!

Aufmerksame Beobachter der energiewirtschaftlichen Fachpresse registrieren seit gut einem Jahr die Zunahme der Veröffentlichungen zum Thema Post-EEG; auch als Ü20-EEG bezeichnet.

Und interessierte Besucher der EDNA-Internetseiten wissen, dass unser diesjähriges Kamingespräch genau diesem Thema gewidmet ist! Am 14.11.2018 heißt es in Würzburg: „„Laufen lernen – die Erneuerbaren nach dem Ende der Förderung“. Mehr Informationen und Anmeldung hier!

Waren es anfangs vor allem Szenarien aus der Windkraft-Branche, befasst sich PwC mit einer Online-Veröffentlichung vom 2.11.2018 nun auch mit dem Ende der „EEG-Förderung für alte Photovoltaik-Anlagen“.

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Laufen lernen – die Erneuerbaren nach dem Ende der EEG-Förderung

Beitrag zum gleichnamigen EDNA-Kamingespräch am 14.11.2018 in Würzburg

Schon mit dem Stromeinspeisegesetz (zuletzt geändert 1998) wurde der Grundstein für das ab 29. März 2000 geltende Gesetz über den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) gelegt; und das führt (erst) seit 2014 aus den Fördertarifen für die Einspeisevergütung in deren Marktintegration.

Mit dem EEG 2017 begann dann auch die Phase des wirtschaftlichen Betriebes von EEG-Anlagen außerhalb des Förderrahmens. Dazu bedarf es seit dem zuverlässiger Stromvermarktungskonzepte, die sich als sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs) auf dem internationalen Strommarkt aber schon längst etabliert haben. Gegenstand der Power Purchase Agreements ist immer die Stromlieferung. Es handelt sich also um (die bekannten) Stromlieferverträge nach § 3 Nr. 18 a EnWG, womit der Anlagenbetreiber zukünftig als Energie-/Elektrizitätsversorgungsunternehmen im Sinne von § 3 Nr. 13 EnWG/§ 3 Nr. 20 EEG auftritt.

Zugleich entbindet die Marktteilnahme außerhalb des EEG-Ausschreibungsverfahrens die PPA-Vertragspartner von den anderenfalls maßgeblichen EEG-rechtlichen Anforderungen, die auf ein Ausschreibungsverfahren ansonsten anzuwenden wären.

Camera

Nun gewinnen PPAs auch im deutschen Markt an Bedeutung. Schließlich ermöglichen langfristige Stromabnahmeverträge zum Festpreis einen sicheren und unkomplizierten Weiterbetrieb jenseits der EEG-Förderung. So schloss der Direktvermarkter Statkraft seine ersten Stromlieferverträge als PPAs für die Zeit nach Auslaufen der

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Save-the-Date: 6. EDNA-Kamingespräch

Am 14. und 15. November 2018 veranstalten wir in Würzburg unser sechstes Kamingespräch. Die Location ist in diesem Jahr der “Kulturspeicher” in Würzburg. Wir beginnen am 14. November abends um 18:00 Uhr mit einer ca. 1,5 bis 2-stündigen Talk-Runde, an der prominente Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Behörden zu „brennenden“ Themen diskutieren. Dieses Jahr geht es um das Thema „Laufen lernen – die Erneuerbaren nach dem Ende der Förderung“. Die Runde wird wie immer moderiert durch Bernhard Mildebrath, Mitglied des Vorstands von EDNA. Für die Teilnehmer soll dabei herausgearbeitet werden, ob heutige EEG-geförderte Anlagen auch nach dem Auslaufen der Förderung ab 2020/2021 noch sinnvoll weiter betrieben werden können, welche Geschäftsmodelle denkbar sind und wie die Sicht der Politik, Wissenschaft, Verbraucher und der EVU auf diese Problematik ist.

EDNA-Fachtreffen

Der 15.11. ist den Fachthemen gewidmet. Hier wird es in diesem Jahr um das EDNA Kernthema „Marktkommunikation“ gehen. Von der Diskussion zum Zielmodell der MaKo in Deutschland ab 2020 über die ersten Ergebnisse der Arbeitsgruppe MaKo-Blockchain und neue Übertragungstechnologien in der MaKo reichen unsere Referate bis hin zum österreichischen Modell einer zentralen Marktkommunikation (EDA).

Unkostenbeitrag: 240,- € (bei EDNA-Mitgliedern ein Vertreter kostenlos, jeder weitere 160,- €)

Fünfte Änderung des EEG 2017 am 8. Juni verabschiedet

Der Bundestag hat am Freitag, 8. Juni 2018, den Gesetzentwurf des Bundesrates zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG (19/1320) in der vom Wirtschaftsausschuss geänderten Fassung (19/2581) angenommen. Der Bundesrat billigte das Gesetz ebenfalls am Freitag, 8. Juni 2018.

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